Irrtümer

Flamencoschule Speyer | Foto: KSFlamencogitarre zu spielen ist nur so ein Geschrummel. Das kann jeder!“
Wer das glaubt, soll es mal versuchen... 🙂

Flamencoschuhe haben ja so Metallplatten an den Sohlen.“
Keine  Platten, sondern echte Nägel. Gute Schuhe sind an Absatz und Spitze dicht, glatt und bis an den Rand benagelt. So muss man nicht fest treten, um Töne zu erzeugen und das schont den Körper.

„Flamencotanz ist schlecht für die Gelenke.“
Nur bei schlechter Tanztechnik. Ein guter Lehrer achtet auf gesundheits-orientiertes Training – ein guter Schüler bemüht sich, korrekt zu arbeiten.
  
„Alle Spanier lieben Flamenco.“
Es mag auch nicht jeder Bayer Jodeln. 🙂

„Wieso müssen die immer so dazwischen schreien?“
Zurufe der Interpreten oder kundigem Publikum sind ein Element des Flamencos – el jaleo. Damit drückt man Bewunderung aus, feuert an und inspiriert.

„Kastagnetten sind ganz typisch Flamenco.“
Die Tänzer der klassischen und der Folkloretänze brachten dieses herrliche Instrument, das an den Daumen befestigt und mit den Fingern bespielt wird, in den Flamenco. Im ursprünglich von den Zigeunern geprägten Flamenco waren Kastagnetten noch kein Instrument dieser Musik.

„Ach, Sie tanzen Flamingooo?!“
Dieses Tier hat mit Flamenco etwa soviel zu tun, wie Aprikosengelee mit einem Fön. 😀